YLB Nikolaushock 2025

Wie in jedem Jahr war der Nikolaushock der letzte Termin im diesjährigen Veranstaltungskalender des YLB. Das Seehotel Adler hat die 90 angemeldeten Mitglieder und Gäste am 5.12. ab 18.00 Uhr im vorweihnachtlichen geschmückten Adlergarten bei mildem Winterwetter empfangen. Nach Glühwein, Punsch und ersten Gesprächen im Garten ging es im für die Mitglieder und Gäste im reservierten Nebenzimmer weiter. Präsident Andreas Rietschel begrüßte die Mitglieder und bedankte sich beim Adler-Team herzlich für die Einladung zum Glühwein und Punsch. In seiner kurzen Ansprache knüpfte Andreas an den letzten Seglerbrief von Matthias Auer an und betonte nochmals, was die Clubgemeinschaft im zu Ende gehenden Jahr gemeinsam erarbeitet und erreicht hat. Dass diese „Eigen“-Leistungen für unseren Club enorme finanzielle Vorteile bringen, steht außer Frage. Was aber für unseren Club mindestens genauso wichtig ist, sind die gemeinsam gemachten Erfahrungen, die erfahrene Hilfsbereitschaft, die Einsatzfreude, die Möglichkeit sich untereinander besser kennenzulernen mit allen Stärken und vielleicht auch Schwächen. Was schweißt mehr zusammen als gemeinsam bewältigte Herausforderungen?! Dabei betonte der Präsident, dass für das Erreichte auch die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten außerhalb des YLB wichtig war. Gerade beim Projekt „Nachbaggern“ war die Kommunikation mit den beteiligten Vereinen, der Gemeinde, den Ämtern und schließlich der ausführenden Firma Hildebrand wichtig. Um den Mitgliedern einen Einblick in die technischen Herausforderungen zu geben, hatte Andreas Sonja Hildebrand für einen kurzweiligen Vortrag an diesem Abend gewinnen können. Sonja Hildebrand (mit Expertise im Tiefbau, Kanalbau, Wasserbau, Renaturierung und Gartenbau) berichtete sehr unterhaltsam und kurzweilig über die besonderen Herausforderungen bei einem solchen Großprojekt, hier gibt es bei aller Erfahrung keine Blaupausen. Das beginnt bei Blindgängern aus Kriegszeiten, geht über speziell entwickelte Baggerschaufeln und Sonarsysteme, wechselnde Pegelstände bei den Arbeiten bis hin zu mehreren tausend Messpunkten, die angefahren werden mussten, um nur einige zu nennen. Der Applaus für Sonja Hildebrand spiegelte die Anerkennung der Leistung wider. Mit der Gewissheit, in den nächsten Jahren keine Probleme mit dem Wasserstand zu haben wünschte Andreas im Namen der gesamten Vorstandschaft allen Mitgliedern und Gästen noch einen schönen Nikolaushock.