Anspruchsvolle Bedingungen bei der zweiten Seeend-Mittwochsregatta

Am Mittwoch, den 10. Juni, fand vor Ludwigshafen die zweite Wettfahrt der diesjährigen Seeend-Mittwochsregatta-Serie statt. Die beliebte Regattaserie wird gemeinsam von den vier Vereinen am Seeende organisiert: Yachtclub Sipplingen, Yachtclub Ludwigshafen Bodensee, Yachtclub Stockach und Segelclub Bodman. Insgesamt umfasst die Serie vier Wettfahrten, die im Wechsel von den beteiligten Vereinen ausgerichtet werden.
 

Zur zweiten Wettfahrt gingen 17 Boote an den Start. Gesegelt wurde wie gewohnt nach dem Känguru-Startverfahren, bei dem die unterschiedlichen Yardstickzahlen bereits in die Startzeiten eingerechnet werden und so jedes Boot direkt gegen die anderen segelt.
 

Die Seglerinnen und Segler erwarteten typische Bedingungen für den Überlinger See: stark drehende Winde und sehr unterschiedliche Windstärken machten die Wettfahrt zu einer echten Herausforderung. Während der gesamten Rennzeit schwankte der Wind zwischen 1 und zeitweise über 4 Beaufort. Die zahlreichen und teils kräftigen Winddreher verhinderten einen konstanten Up-and-Down-Kurs. Stattdessen waren ständige Kursanpassungen und taktische Entscheidungen gefragt, um die jeweils günstigsten Winddreher zu nutzen.
 

Wer den richtigen Moment für einen Schlagwechsel erwischte, konnte erhebliche Vorteile erzielen. Gleichzeitig führten kleinste taktische Fehler schnell zu deutlichen Platzverlusten. Die wechselhaften Bedingungen sorgten damit für spannende Positionskämpfe auf der gesamten Regattabahn.
 

Nach einer anspruchsvollen Wettfahrt setzte sich schließlich die G65 „Knautschke“ von Thomas Begher (YLB) durch und sicherte sich den Tagessieg. Auf den weiteren Podestplätzen folgten „Joey“ von Jürgen Winterhalter (YCST) sowie „Julia“ von Susanne Riedel (JSR/YCSi). Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, wie eng das Feld bei den Seeend-Mittwochsregatten zusammenliegt und wie entscheidend taktisches Geschick bei den oft anspruchsvollen Windverhältnissen am Überlinger See ist.
 

Im Anschluss trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zahlreiche Clubmitglieder zum traditionellen Seglerhock auf der Plattform des Yachtclub Ludwigshafen. Bei leckerer Lasagne und kühlen Getränken ließ man den Regattaabend in geselliger Runde ausklingen und diskutierte die eine oder andere taktische Entscheidung noch einmal an Land.
 

Ein besonderer Dank gilt unserem Jugendleiter Michael, der ausgerechnet am Tag der Regatta seinen 60. Geburtstag feiern durfte. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums spendierte er die ersten Kästen Getränke für den Abend und trug damit maßgeblich zur guten Stimmung bei. Der Yachtclub Ludwigshafen bedankt sich herzlich und wünscht Michael weiterhin alles Gute, Gesundheit und viele schöne Stunden auf dem Wasser.
 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Helferinnen und Helfern an Land und auf dem Wasser für einen gelungenen Regattaabend. Nach zwei von vier Wettfahrten bleibt die Serie weiterhin spannend, und wir freuen uns bereits auf die nächste Begegnung auf dem Wasser.



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