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Am letzten Samstag trafen sich die Mitglieder „L bis Z“ zum Arbeitseinsatz. Dabei ging es in erster Linie um die De-Aktivierung der gesamten Hafenanlage für das bevorstehende Winterhalbjahr. Entgegen der deutlich zu optimistischen Wetterprognose des Webmasters war es eisig kalt, ziemlich windig … und von Sonne keine Spur!
Die Befürchtungen, dass sich das neue Hafenmeistergebäude als arbeitsintensives Objekt im Herbst bzw. Frühjahr erweist, bewahrheitete sich in keiner Weise. Das Ablassen des Wassers in den Sanitärräumen, die bekanntlich nicht beheizt werden müssen, wurde unter fachkundiger Anleitung unserer professionellen Fachleute Karl und Frank Luz bewerkstelligt. Einige Gartenarbeiten, wie zum Beispiel das Zurückschneiden der Büsche und Bäume gingen den mittlerweile eingespielten Teams schnell von der Hand. Als ein besonders zugiges und kaltes Plätzchen stellte sich mal wieder die Absauganlage heraus … immerhin hatte das Team um Uwe Probst die beste Aussicht auf den See!
Parallel zu den Hafenaktivitäten wurden alle Optis und 420er auf die Trailer verladen und ins Winterlager bei Bernd Tausendfreund gebracht. Die aktivierte Jugendabteilung half natürlich mit, dass die Boote in die Wintergestelle geschoben werden konnten. Michael Begher und die ohnehin immer gleichen bekannten Namen wie Dirk Rieper, Jane Zwochner usw. überwachten die Arbeiten und halfen natürlich mit, wenn die Kräfte der Kids nicht ausreichten, um die Boote in die „obersten Regale“ zu verfrachten.
Nicht zuletzt wurden wieder einmal die beiden Container ausgeräumt und mit Hilfe eines LKW-Krans um ein paar Meter versetzt. Nachdem Matthias Auer auch die letzten beiden Aktionen geleitet hatte, war es klar, dass er der „Ober-Bauleiter“ ist. Die Container stehen jetzt unmittelbar neben dem Optiständer (westlich), man erhofft sich durch den neuen Standort u.a. eine bessere Raumnutzung unseres Parkplatzes.
Als alle fleißigen Helfer fertig waren und nur noch auf das obligatorische Vesper warteten, fiel Andi Rietschel auf, dass die Festmacher des Schlauchbootes im Wasser lagen! Dass die „kostbaren“ Festmacher nicht über den Winter im Wasser vergammeln, wurde Macel Auer nachdrücklich gebeten, die Festmacher mittels Fischerstiefeln aus dem Wasser zu holen. Eine falsche Bewegung … und es hätte nicht nur nasse Füße gegeben. Der Applaus der "aktiven Zuschauer" war ihm nach der Aktion sicher!
Am Sonntag früh trafen sich überraschend viele „Wandervögel“ in Tuttlingen, sie folgten alle einer Einladung zur Besichtigung der dortigen Polizeidirektion.

Ralf Thimm, den man sonst fast nur in legerer Segelkleidung oder Badehose kennt, begrüßte die YLB´ler in der neuen dunkelblauen Uniform der Polizei und führte durch das Haus.

Zusammen mit seinem Referatsleiter für die Öffentlichkeitsarbeit, Herrn Schoch, informierten die beiden über die derzeitigen Strukturen der verschiedenen Polizeikräfte des Landes Baden-Württemberg.

Danach ging es in mehreren kleineren Gruppen durchs Gebäude: Leitstelle, Arrestzellen, Schießstände und der Fuhrpark waren dabei nur einige der Anlaufstellen.

Danach ging es zum Wandern: Zwischenzeitlich hatte die Sonne den Nebel vertrieben, es zeigte sich der tiefblaue Himmel. Von der PD TUT starteten wir zum Hohnberg, den wir nach rund 30 Minuten erreichten.

Die Jugendabteilung machte sich mal wieder allseits beliebt, hatte sie doch dort einen „Verpflegungsstützpunkt“ mit Bratwürsten und Getränken aufgebaut.


Nach einem kurzen Vortrag über die Historie des Hohnbergs ging es dann weiter zum Leuteberg – natürlich erst nach einer kleinen Stärkung aus Andi Rietschel´s Obstlerflasche! Der lang gezogene Tross der Wanderer querte dabei das Brunnental um dann auf der anderen Seite wieder im Wald parallel zu der Stadtgrenze Richtung Stadthalle zu marschieren.

Im Restaurant der Stadthalle, dem INTERMEZZO freute man sich dann doch auf eine „Tasse Bier oder einen Schluck Schwarzwälderkirschtorte“, zwischenzeitlich war es schon nach 16 Uhr. Während sich einige nach dem Cafe´le Richtung Heimat verabschiedeten, blieben doch überraschend viele noch zum abendlichen Dinner, um den wirklich schönen Tag in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Resümee des Tages: Während im Sommer alle Tuttlinger an den Bodensee fahren, lohnt es sich tatsächlich im nebligen Herbst den See mal Richtung Tuttlingen zu verlassen. Man nennt so was wohl Lastenausgleich … J |