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Internationale Deutsche Meisterschaft der 420er in Spandau
Vom 09. bis 14.10.2010 fand die IDM (der Erwachsenen) in Berlin-Spandau auf dem Wannsee statt. Am ersten Tag konnte die Trainingsgruppe von Slawek bei 3-5 Windstärken ein gutes Training auf dem Wannsee absolvieren und die Tücken des Sees kennenlernen: Drehende und unterschiedlich starke Winde! Die anschließende Vermessung verlief ohne Probleme.
Am Sonntag fanden insgesamt 4 Wettfahrten bei 2-3 Windstärken statt. Es waren also die Leichtgewichte gefragt. Tim segelte mit einem anderen Vorschoter (Sebastian Ziegler aus Bayern), weil Marc sich derzeit auf die Schule und die anstehende Abiturprüfung konzentrieren muss. Tim und Sebastian bringen rd. 125 Kg auf die Waage, die leichtgewichtigen "Mädels" zwischen 90 und 95 Kg. Der Unterschied von 30 Kg macht sich beim Speed bemerkbar. Trotzdem segelte Tim und Sebastian sehr gut. Mit den Plätzen 3, 5, 8 und 15 lagen die Beiden nach dem 1. Tag auf Platz 7 von insgesamt 102 Teilnehmern.
Am 2. Wettfahrttag konnten die Teilnehmer mangels Wind erst nachmittags aufs Wasser. Bei sehr schwachem Wind von 1 bis 2 Bft. zog der Wettfahrtleiter mühsam 2 Wettfahrten durch. Tim segelte einen 2. Platz und einen 29., der aber gestrichen werden konnte.
Leider fanden am Dienstag und Mittwoch keine weiteren Wettfahrten statt. Tim und Sebastian erreichten insgesamt den 7. Platz, mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 5. Die Beiden waren mit der guten Platzierung bei ihrer ersten gemeinsamen großen Regatta sehr zufrieden.
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Bericht von der JEM der 420er in La Rochelle
vom 08.08. bis 21.08.2010
Nachdem mein Bruder Marc und ich die drei Qualifikationsregatten erfolgreich abgeschlossen hatten, waren unsere Chancen für eine Qualifikation zur JEM oder sogar für die WM beim Finale in Travemünde sehr gut. Mit dem 6. Gesamtplatz beim Finale konnten wir uns dann qualifizieren. Wir haben uns für die JEM in La Rochelle entschieden. Wir freuten uns sehr über die Teilnahme an einer Europameisterschaft. Zusammen mit Jan und Aron fuhren wir 11 Stunden lang von Samstag auf Sonntag nach La Rochelle. La Rochelle liegt ziemlich genau in der Mitte der Westküste Frankreichs am Atlantik. Ich hatte mir es heißer vorgestellt, doch in La Rochelle war es kaum wärmer als bei uns.
Es waren insgesamt 7 deutsche Teams angereist, um gute Ergebnisse zu erreichen. Als Trainer und Betreuer waren Michael Grasse und seine Freundin Anni in La Rochelle, die uns während der JEM bestens betreuten und versorgten. Unser Trainingsplan für die 1. Woche sah folgendermaßen aus: Um 9 Uhr aufstehen, gemütlich frühstücken und je nach Wasserstand auslaufen. Die Trainingszeit betrug täglich 2-3 Stunden. In der Bucht, in welcher die JEM stattfand, herrschte immer Wind, der allerdings durchwachsen war. Mal hatten wir bis zu 20 Kn, manchmal aber auch nur 6 Kn. Wir hatten uns im Training besonders auf viel Strom eingestellt, der aber selten über 20 m pro Minute lag.
Nach 4 Tagen gutem Vorbereitungstraining auf die Besonderheiten in La Rochelle starteten wir am Freitag mit der Vermessung. Jedes Boot wurde gewogen. Das bedeutete: Alles ausbauen! Alle Teams kamen ohne große Probleme durch, es musste nur ein Spibaum gekürzt werden. Am Practice Race konnten wir leider nicht teilnehmen, weil wir noch mitten in der Vermessung waren. Doch das war nicht weiter schlimm, denn im Training hatten wir oft Races gegen andere Länder gesegelt.
Für den 1. Regatta-Tag waren 3 Rennen vorgesehen. Um 13.30 war der 1. Start angesagt. 120 Boote wurden in 3 Gruppen eingeteilt. Wir hatten mittleren Wind bis starken Wind. Nach dem erstem Tag waren wir 32. Momentan in Gold waren noch Matti mit dem 10. Platz, der drei super Läufe segelte, Jens 17 und Till 35. Fredi hatte leider einen OCS.
Am 2. Tag war Startverschiebung. Nicht wegen zu wenig Wind! Der Müll musste erst weggeräumt werden, ansonsten kein Auslaufen. Eine ½ bis ¾ Stunde später durften wir dann auf das Wasser. Am Anfang waren nur 6 Knoten Wind. Doch später nahm der Wind leicht und die Welle stark zu. Wir rutschen mit dem 38. Gesamtplatz knapp in die Gold Fleet, ebenso Jens mit einem 10. und Matti mit dem 23. Platz. Till und Patti kamen in die Silberfleet, Jan und Fredi in die Bronze-Fleet.
Am nächsten Tag war „layday“. Ein paar von uns beobachteten mit Michael die 470er, der andere Teil war mit Anni shoppen gegangen.
Am 4. Tag wurde in Fleets gesegelt. Es war allgemein ein nicht so guter Tag für die deutschen Teams. Zwei Frühstarts, wenig bis mittlerer Wind, viel Welle, die dem einen oder anderen von uns zum Verhängnis wurde. Auch am Mittwoch gab es wieder 2 Frühstarts. Und wieder lief es nicht so gut für die Deutschen. Nach 2 gesegelten Tagen in den Fleets standen folgende Ergebnisse fest: Jens und Mats 22, Matti und Nils 25, Marc und ich 37, Till und Olli 65, Patti und Yannis 80, Fredi und Anna 87, Jan und Aron 99.
Am 5. Tag war es ein sehr warmer Morgen ohne Wind. Erst einmal war Startverschiebung. Um 15 Uhr hieß es dann endlich auslaufen. Gold schaffte eine Wettfahrt. Silber und Bronze leider keine. Also lagen Silber und Bronze um eine Wettfahrt zurück.
Der letzte Regatta-Tag stand an und die Gold Fleet hatte noch 2 Wettfahrten vor sich. Es war wieder sehr wenig Wind, doch wir starteten pünktlich. Diese Wettfahrt wurde leider abgebrochen. Das war sehr schade, weil Jens und Mats auf Platz 10 lagen, Marc und ich sogar auf Platz 9. Silber und Bronze wurden anschließend ohne Wettfahrten in den Hafen geschickt, aber die Gold Fleet segelte er noch ein Race. Wir erreichten zum Abschluss einen super 4. Platz in diesem Lauf.
Am Ende konnten nach 14. Wettfahrten die deutschen Teams bei insgesamt 120 teilnehmenden Booten aus 22 verschiedenen Nationen folgende Plätze erreichen:
26. PlatzJens Marten / Mats Kampen
29. PlatzMatti Cipra / Nils Heilmann
32. PlatzTim Fischer / Marc Fischer
68. PlatzTill Krüger / Oliver Wiechert
80. PlatzPatrik Drees / Jannis Kaminski-Reith
88. PlatzFrederike Löwe / Anna Rattemeyer
99. PlatzJan Schliemann / Aaron Scherr
Es hat uns riesig Spaß gemacht gegen die Besten von Europa zu segeln. Wir möchten uns für die gute Betreuung und Unterstützung bei der JEM durch Michael und Anni bedanken!!
Euer
Tim Fischer
GER 54010

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"Marc und Tim Fischer gewinnen zum 2. Mal hintereinander die Silbermedaille bei der Internationalen Jugenmeisterschaft 2010 der 420er"
Die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft der 420er fand vom 01.08. bis 05.08.2010 auf dem Geierswalder See in der Nähe von Cottbus statt. Insgesamt waren 93 Teams gemeldet, die in vier Startgruppen unterteilt wurden. Marc und Tim hatten sich nach dem Erfolg im Jahr 2009 ein Platz unter den Top 5 als Ziel gesetzt.
Nach drei Tagen Vorbereitungstraining bei wenig Wind wurden die Boote am Sonntag, den 01.08.2010 vermessen. Die Überprüfung der Boote verlief reibungslos. Anschließend wurde das sogenannte "Practice Race" gestartet, das Marc und Tim als 1. beendeten.
Am Montag konnte mangels Wind keine Wettfahrt gestartet werden. Als am Dienstag morgen bereits ein Wind von 3 bis 4 Bft aufkam, reagierte der Wettfahrtleiter sehr schnell. Es konnten vier Races gesegelt werden. Mit den Plätzen 6, 2, 5 und 2 lagen Marc und Tim insgesamt auf Platz 2.
An diesem Tag ahnte noch keiner, dass es bei den 4 Wettfahrten bleiben sollte. Für eine gültige Deutsche Meisterschaft reichen aber 4 Läufe aus. In den nächsten 2 Tagen wurden immer wieder bei wenig Wind Wettfahrten gestartet, die aber nicht zu Ende geführt werden konnten. Auch bei diesen "abgeschossenen" Wettfahrten lagen Marc und Tim immer unter den Top 5.
Der 2. Platz war somit verdient. Noch in der Nacht auf Freitag starten wir nach einer langen Meisterschaftsfeier nach Hause. Am frühen Morgen kamen wir in Mötzingen an. Die Kleidung musste gewaschen und das Boot einschließlich Ausrüstung nochmals überprüft werden, weil es gleich am Samstag morgen weiter zur JEM nach La Rochelle ging.

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